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Was ist FOMO?

Kennen Sie das auch?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Freunde oder Bekannten ständig unter Strom stehen. Und das nicht beruflich, sondern privat.


Diese Veranstaltung oder dieses Fest darf nicht verpasst werden, es muss noch unbedingt diese Ferienreise gebucht werden, dann ist da ja noch diese Party usw.

Mit social media und whats app scheint es noch extremer zu werden.


Diese Angst, Informationen, Aktivitäten oder Veranstaltungen zu verpassen, nimmt gefühlt kontinuierlich zu.


Es gibt sogar ein Wort dafür: FOMO (fear of missing out).


Was kann ich bei meinen Freunden und Bekannten teilweise beobachten?


Diese Verpassensangst führt bei einigen von ihnen zu Stress und Sorgen, da sie immer die Angst begleitet, etwas zu verpassen oder vielleicht nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Mit der Zeit entsteht sogar ein Gefühl der Überforderung, was eine psychische Belastung sein kann.


Fear of missing out - die erste Social-Media-Krankheit?

Nein, es fehlen wissenschaftlich anerkannte Diagnosekriterien, um es als eigenständige Krankheit zu klassifizieren. Andere Reaktionen wie "Nomophobie" (Angst, ohne Mobiltelefon oder Zugang zum Internet zu sein) oder "Smartphone-Sucht" scheinen auch negative psychische Auswirkungen der modernen Technologie zu sein.


Sogar körperliche Folgen?


Ja, denn, wie bereits erwähnt, können die ständigen „Verpassens-Sorgen“ Stress auslösen. Und, wie wir wissen, kann chronischer Stress wiederum verschiedene körperliche Auswirkungen haben, z.B. Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme.

Darüber hinaus kann es bei ständiger Nutzung von sozialen Medien zu Schlafstörungen kommen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus kann durch die Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen negativ beeinflusst werden und eine lange Bildschirmzeit kann zu Spannungskopfschmerzen führen und die Augen belasten.


Die Lösung? - JOMO (Joy of Missing Out" (in deutscher Übersetzung: die Freude, etwas zu verpassen))


"JOMO" ist die positive Einstellung und das Wohlbefinden, das sich einstellen kann, wenn man sich bewusst dazu entscheidet, nicht an allem teilzunehmen oder alles mit zu verfolgen. Diese bewusste Entscheidung kann befreiend wirken.

Sich einfach bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, Kleinigkeiten zu genießen – ohne die ständige Angst, etwas zu versäumen und ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen.

Also – einfach mal offline sein – und mehr Momente der Ruhe und Entspannung genießen.

(Quelle: Pascoe.com)


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