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Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Aktualisiert: 9. März 2023

An dem Begriff "Achtsamkeit" kommt keiner mehr vorbei. Überall begegnet man ihm:

In der Yoga-Stunde, im Business-Journal zum Thema Stressmanagement, in der Psychotherapie, aber auch in Zeitschriften wie "Brigitte, Freundin usw.." ist davon die Rede.

Doch, was ist das eigentlich - Achtsamkeit?

Erklärt wird es mit:

Aufmerksam und bewusst im gegenwärtigen Augenblick zu verweilen.

Für mich heißt das, im Hier und Jetzt zu sein.

Viel zu oft liegen unsere Gedanken in der Vergangenheit. Und hier dann zumeist bei den negativen Erinnerungen und Gefühlen.

Der Partner war gemein zu mir, was haben meine Eltern mir nur angetan, der Chef hat seine Laune an mir ausgelassen usw.

Und mit diesen Gedanken können wir geschickt auch im jetzigen Moment die negativen Gefühle, die damals damit verbunden waren, wieder hervorrufen.

Ich frage mich immer wieder:

Warum tun wir Menschen das?

Weil es sooo toll ist, sich schlecht zu fühlen?

Aber selbst, wenn wir uns an positive Dinge erinnern, ist das nicht unser momentanes Leben.

Es spricht nach meiner Meinung nichts dagegen, sich an schöne Erlebnisse zu erinnern, aber es darf nicht dazu führen, dass wir überwiegend in der Vergangenheit leben.

Oder aber, die Gedanken kreisen fast ausschließlich um die Zukunft.

Auch hier meist im Bereich der negativen Befürchtungen. Diese Befürchtungen sind aber Phantasien, von denen wir nicht wissen, ob sie real werden.

Meiner Meinung nach sollte man sich mit der Zukunft hauptsächlich zu dem Zweck befassen, dass man weiß, wohin die Reise gehen soll.

Ansonsten findet unser Leben jetzt statt - in diesem Moment.


Damit wir Menschen ein Gespür dafür bekommen, im Hier und Jetzt zu leben, gibt es sogenannte Achstamkeitsübungen.

z.B.

Die Kurz-Meditation:

Schließen Sie die Augen und atmen Sie ruhig ein uns aus. Konzentrieren Sie sich genau darauf, wie sich Ihre Brust hebt und senkt. Versuchen Sie, an nichts anderes zu denken. Aufkommende Gedanken lassen Sie einfach vorbeiziehen. Ihre Aufmerksamkeit geht sofort wieder zurück zur Atmung.

Das Kindseinspiel:

Konzentrieren Sie sich eine Minute lang ausschließlich auf einen beliebigen Gegenstand (Bleistift, Schüssel oder Löffel). Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Kind und würden diesen Gegenstand zum ersten Mal in Ihrem Leben sehen. Beobachten Sie ihn genau: Wie ist seine Form, woraus besteht er, wie ist die Verarbeitung? So kann man den Kopf wieder frei bekommen und kommt in Einklang mit der alltäglichen Umgebung.


Man kann alles achtsam tun - auch duschen:

So kann man den Tag achtsam starten - ohne zusätzliche Zeit einzuplanen. Konzentrieren Sie sich beim Duschen ganz genau auf das warme Wasser auf deiner Haut. Wie die Wasserstrahlen prickelnd auf der Haut auftreffen, wie die Seife riecht usw. Wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie an die "To Do´s bei der Arbeit denken", lenken Sie den Fokus wieder auf das Wasser und bleiben Sie im Hier und Jetzt.

Ich biete immer wieder Achtsamkeitsspaziergange an - im Frühjahr starten wir wieder durch!


Verpassen Sie ihn nicht - schauen Sie immer wieder auf die Seite:


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