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Kann Bewegung Schmerzmittel ersetzen?

Migränepatienten kennen das: Stechen und Pochen im Kopf. Da hat man einfach keine Lust auf sportliche Betätigung. Aber es soll genau dann angezeigt sein.

Ich habe gelesen, dass, laut einer Studie des Universitätsklinikums Kiel, Migränepatienten sich 20 – 45 % ihrer Kopfschmerzattacken ersparen, wenn sie dreimal pro Woche eine halbe Stunde in moderatem Tempo walken oder joggen. Vermutet wird ein gesunkener Stresspegel, wie beim Entspannungstraining, was die Schmerzen reduziert. An anderer Stelle fand ich einen Artikel über eine Studie der Medizinischen Universität Heidelberg. Daraus geht quasi hervor, dass Training Schmerzmittel ersetzen kann – egal ob bei Kopf- oder Knieschmerzen, Rückenbeschwerden oder Rheuma. So nehmen Sportler die Schmerzen nicht so dominant wahr, wie Nichtsportler. Die Schmerzempfindlichkeit bleibt jedoch gleich.

Meiner Meinung nach liegt ein Grund für die Schmerzlinderung auch darin, dass Schmerzen oft mit einer verstärkten Muskelspannung einhergehen. Und hier entsteht ein Teufelskreis. Durch Schmerz entsteht eine erhöhte Muskelspannung und diese erzeugt noch mehr Schmerz. Diese Muskelspannung kann durch Training, bzw. Bewegung vermindert werden durch leistungsfähigere Muskeln. Und verklebte Faszien können sich wieder lösen. Da bei Schmerzen auch die psychosoziale Komponente eine Rolle spielt, empfiehlt es sich, in der Gruppe und betreut durch einen Trainer Sport zu treiben.

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