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Gelassenheit

Auto springt nicht an, im Stau stehen, Umleitung, der Kunde will alles ganz genau wissen, die Kinder quengeln, die Zeit drängt, der Chef fordert, die Kollegen schieben die Arbeit ab –

Kennen auch Sie solche oder ähnliche Situationen?

Fällt es auch Ihnen schwer, dann gelassen zu bleiben und ein Äußeres und inneres Lächeln zu zeigen?

Mir fällt das, ehrlich gesagt, nicht immer leicht. Manchmal rege ich mich dann auf, schimpfe vor mich hin und fühle mich gestresst.

Wie man solchen Situationen reagiert ist eine Frage der eigenen Persönlichkeit, Stressresistenz und davon, ob man ein humorvoller Mensch ist. Allerdings hängt es auch davon ab, wie oft wir gestresst sind.

Wenn die Grundentspannung passt und die Belastung nur kurzfristig besteht, kommt man normalerweise ohne Hilfe von außen damit zurecht. Wenn wir uns allerdings permanent im Stressmodus befinden, wird es schwerer, durchzuatmen und einen Schritt zurückzutreten, um die Situation objektiv zu betrachten und zu bewerten.


Gelassenheit kann man sich bis zu einem gewissen Grad mit praktischen Übungen antrainieren.


Drei Tipps für mehr Gelassenheit und Entspannung

Treten Sie gedanklich einen Schritt zurück und beurteilen Sie die Situation neu. Beobachten Sie Ihre Gedanken. Ist die Situation objektiv gesehen noch gleich zu bewerten?

Sie können auch überlegen, was Sie einer anderen Person in einer solchen Situation raten würden, wenn sie Sie um Ihre Meinung oder um Hilfe bitten würde? Es hat sich gezeigt, dass es sich positiv auswirkt, wenn Sie das aufschreiben. Sie können es dann auch für sich selbst anwenden.

Wenn die Gefühle überhand nehmen, wird der Verstand oft ganz klein und leise. Fragen Sie sich dann ganz bewusst „Was genau ist schlimm an der Situation?“ und „Was ist das Schlimmste, was passieren könnte und wie wahrscheinlich ist das?“ Das kann Ihnen helfen, sich wieder zu erden und Ihnen den Druck zu nehmen.

Stellen Sie sich vor, wo Sie in einem oder in ein paar Jahren stehen und überlegen Sie, noch Bedeutung für Sie haben wird. Falls ja, fragen Sie sich, welche. Das kann dabei helfen, wieder klar zu denken. Denn die meisten Probleme haben nicht lange Bestand.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, kommen Sie in meine Praxis.



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