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🎭 Authentisch sein statt aufgesetzt wirken – was wir von Faschingsmasken über Selbstwert lernen können

  • info119720
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Fasching – die Zeit der bunten Kostüme, des Ausgelassenseins, der Masken. Für ein paar Tage dürfen wir jemand anderes sein: witziger, mutiger, lauter, auffälliger. Wir schlüpfen in Rollen, die wir im Alltag vielleicht nie zeigen würden. Doch wenn die letzte Konfettiflocke vom Boden gefegt ist und die Schminke abgewaschen – bleibt oft ein stiller Moment zurück.


Wer bin ich eigentlich, wenn keine Maske mehr schützt?


🌹 Warum wir Masken tragen – auch außerhalb des Faschings

Im Alltag tragen viele von uns Masken, ohne es zu merken. Die Maske der Angepassten, die es allen recht machen will. Die Maske des Starken, der niemals schwach sein darf. Die Maske des Lustigen, der immer gute Laune verbreitet, selbst wenn innerlich Tränen fließen.

Diese Masken sind Schutzmechanismen. Sie helfen uns, dazuzugehören, Kritik zu vermeiden, Liebe zu sichern. Doch mit der Zeit beginnen sie zu drücken – und irgendwann wissen wir nicht mehr genau, wo die Maske endet und wo unser wahres Gesicht beginnt.


💔 Wenn Authentizität Angst macht

Echt zu sein bedeutet, sich zu zeigen – mit allem, was dazugehört. Mit Unsicherheiten. Mit Ecken und Kanten. Mit Verletzlichkeit.

Doch genau das macht vielen Angst. Denn was, wenn ich mich zeige und abgelehnt werde?Was, wenn ich „zu viel“ bin – oder „nicht genug“?

Diese Angst wurzelt tief im Selbstwert. Menschen mit einem stabilen Selbstwert wissen: Sie sind wertvoll – nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie echt sind. Wer hingegen glaubt, Liebe oder Anerkennung nur durch Leistung oder Anpassung verdienen zu können, greift oft instinktiv zur Maske.


🌱 Selbstwert bedeutet, sich selbst zu erlauben, man selbst zu sein

Selbstwert ist keine laute Stärke, sondern eine leise Sicherheit. Er wächst nicht durch Lob, sondern durch Ehrlichkeit zu sich selbst.


Ehrlich hinzusehen bedeutet, sich zu fragen:

  • Welche Rolle spiele ich gerade – und warum?

  • Wem versuche ich zu gefallen?

  • Was in mir darf noch gesehen werden?


Sich selbst ehrlich zu begegnen kann schmerzhaft sein. Aber es ist der erste Schritt in Richtung innerer Freiheit. Authentisch zu sein bedeutet nicht, immer „echt“ zu wirken – sondern, sich selbst treu zu bleiben, auch wenn es unbequem ist.


🌻 Vom Maskenball zur Selbstannahme

Vielleicht ist Fasching eine Einladung, genau hinzuschauen: Welche Masken trage ich freiwillig – und welche, weil ich glaube, ohne sie nicht genug zu sein?

Wenn wir beginnen, diese Masken liebevoll abzulegen, zeigen wir uns der Welt so, wie wir wirklich sind: ungeschminkt, ehrlich, menschlich. Und genau dort, in dieser Echtheit, beginnt tiefe Verbindung – zu uns selbst und zu anderen.


💬 Fazit: Die mutigste Verkleidung ist keine

Manchmal ist es mutiger, sich nicht zu verkleiden. Mutiger, die Wahrheit zu zeigen, statt das perfekte Bild aufrechtzuerhalten. Mutiger, zu sagen: „Das bin ich. Nicht immer stark. Nicht immer fröhlich. Aber echt.“


Und vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die uns Fasching schenken kann: Dass hinter jeder Maske ein Mensch steckt, der einfach nur gesehen werden möchte – so, wie er wirklich ist.






 
 
 

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