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Vorsicht Fluorchinolone - Ein Leben voller Schmerz nach Ciprofloxacin und der Weg zur Heilung

  • info119720
  • 17. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Ich möchte heute meine persönliche Geschichte teilen, in der Hoffnung, dass sie andere vor einem ähnlichen Schicksal bewahrt. Es geht um ein Medikament, das mir vor Jahren verschrieben wurde – Ciprofloxacin, ein Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone. Was als harmlose Behandlung begann, verwandelte sich in eine nie endende Schmerzodysee, die mein Leben komplett verändert hat.


Als mir Ciprofloxacin verschrieben wurde, dachte ich nicht viel darüber nach. Es war nur ein Antibiotikum, das mir helfen sollte, eine Infektion zu bekämpfen. Doch bald nach der Einnahme traten die ersten Nebenwirkungen auf. Es begann mit einem leichten Ziehen in meinen Sehnen, das ich anfangs ignorierte. Doch dieses Ziehen entwickelte sich rasch zu unerträglichen Schmerzen. Jeder Schritt, jede Bewegung wurde zur Qual.


In den Wochen und Monaten nach der Einnahme verschlimmerten sich die Symptome. Die Schmerzen breiteten sich aus, wurden intensiver und unerträglicher. Besuche bei verschiedenen Ärzten brachten keine Linderung. Stattdessen stieß ich immer wieder auf Unverständnis und Unglauben. Einige Ärzte behaupteten sogar, dass meine Symptome nichts mit dem Medikament zu tun hätten. Doch ich wusste es besser – ich spürte die Veränderung in meinem Körper unmittelbar nach der Einnahme.


Mein Alltag hat sich seitdem dramatisch verändert. Früher war ich aktiv und lebensfroh, liebte lange Spaziergänge und intensiven Sport. Heute kämpfe ich täglich mit den Schmerzen, die mich nicht nur körperlich, sondern auch emotional ausgelaugt haben. Jeder Morgen beginnt mit der Angst vor neuen Schmerzen, jeder Abend endet mit der Hoffnung, dass der nächste Tag besser wird – eine Hoffnung, die leider oft unerfüllt bleibt.


Es ist nicht nur der physische Schmerz, der mich belastet. Auch psychisch hat diese Odyssee tiefe Spuren hinterlassen. Die ständige Ungewissheit, die fehlende Anerkennung der Ursache meiner Beschwerden und das Gefühl, von der Medizin im Stich gelassen zu werden, haben mich fast verzweifeln lassen. Freunde und Familie versuchen zu unterstützen, aber es ist schwer, das volle Ausmaß des Leids nachzuvollziehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat.


Doch trotz all dieser Herausforderungen habe ich die Hoffnung nicht verloren. Als Heilpraktikerin habe ich vor zwei Jahren begonnen, meine eigene Behandlung zu entwickeln. Mit viel Geduld, Forschung und alternativen Heilmethoden mache ich langsam, aber sicher Fortschritte. Die Schmerzen sind noch immer da, aber sie werden weniger intensiv. Mein Körper beginnt, sich zu erholen, und ich spüre kleine Erfolge, die mich motivieren, weiterzumachen.


Diese Reise hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben und an die eigene Kraft zu glauben. Jeder kleine Fortschritt gibt mir Hoffnung und die Stärke, weiterzukämpfen. Ich bin noch nicht am Ziel, aber ich bewege mich in die richtige Richtung. Und das ist es, was zählt.


Mit diesem Beitrag möchte ich vor allem warnen. Seid vorsichtig mit Fluorchinolonen, hinterfragt jede Verschreibung kritisch und informiert euch über mögliche Nebenwirkungen. Ich hätte nie gedacht, dass ein einziges Medikament mein Leben so stark beeinflussen könnte. Doch genau das ist passiert. Und ich wünsche niemandem, dass er ähnliche Erfahrungen machen muss.


Bleibt achtsam und passt auf euch auf. Gesundheit ist das wertvollste Gut, das wir haben. Einmal verloren, ist es schwer, sie wiederzuerlangen. Aber es ist möglich, und ich bin der lebende Beweis dafür.





 
 
 

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